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Warum Jura studieren?

Unabhängig davon, ob es um ein Fernstudium Jura oder einen klassischen Präsenzstudiengang Rechtswissenschaften geht, sollten angehende Erstsemester ihre Entscheidung gut überdenken. Jura gilt nicht umsonst als eines der anspruchsvollsten Studienfächer, weshalb man gute Gründe haben sollte, sich dieser Herausforderung zu stellen. Eine mangelnde Motivation kann angesichts des enormen Lernpensums rasch zu Frustration führen, so dass der erfolgreiche Studienabschluss in unerreichbare Ferne rückt. Aus diesem Grund ist es wichtig, Jura aus den richtigen Gründen zu studieren. Es sollte demnach nicht bloß darum gehen, Prestige zu erlangen, indem man sich Jurist oder Rechtsanwalt nennen darf. Echtes Interesse am Fach und einer juristischen Tätigkeit sollten aus diesem Grund unbedingt vorhanden sein.

Warum studieren so viele Jura?

Wer Jura studieren will, sollte sich seiner Studienwahl sicher sein und seine Motivation auch anderen gegenüber darlegen können. So kommt die Frage nach der Motivation fürs Jurastudium in Vorstellungsgesprächen regelmäßig vor. Zuweilen muss man entsprechende Begründungen aber bereits im Rahmen der Bewerbung um einen der begehrten Studienplätze anführen, da neben den üblichen Nachweisen und Unterlagen auch ein Motivationsschreiben verlangt wird. Damit man hier nicht ins Schwitzen kommt, sollte man vorab reflektieren, warum man Jura studieren möchte. Nachfolgend finden sich einige typische Gründe für ein Jurastudium, die auch als Anregungen dienen können:

  • Erwerb von juristischem Fachwissen
    Allen voran ist der enorme Wissenserwerb zu nennen, der mit dem Studium der Rechtswissenschaften einhergeht. Wer Jura studiert, befasst sich intensiv mit dem Rechtssystem und kann so viele Zusammenhänge aus dem alltäglichen Leben deutlich besser nachvollziehen. Zugleich baut man auch seine Bildung im politischen und gesellschaftlichen Bereich aus. Studierte Juristen verfügen demnach über eine hohe Bildung, die in allen Bereichen des Lebens von Belang ist.
  • Schulung des analytischen Denkvermögens
    Die ständige Arbeit am Gesetz vermittelt Jurastudenten nicht nur rechtswissenschaftliche Kenntnisse, sondern schult zugleich das analytische Denkvermögen. Die besondere Arbeitsweise des Juristen muss im Studium erlernt werden und ist gekennzeichnet durch ein analytisches Denken.
  • Vielfältige Berufsperspektiven
    Die vielfältigen Perspektiven, die sich nach dem Jurastudium ergeben können, sind ein wichtiger Grund, Jura zu studieren. Nicht nur klassische juristische Berufe wie Rechtsanwalt, Staatsanwalt und Richter stehen Volljuristen offen, sondern auch interessante Positionen in unterschiedlichsten Unternehmen, in der Wirtschaftsprüfung sowie im öffentlichen Dienst.

Während des rechtswissenschaftlichen Studiums verlieren die Studierenden durchaus mal den Mut und zweifeln an ihrer Studienwahl sowie an sich selbst. In solchen Situationen sollte man nicht gleich alles hinschmeißen, sondern sich vor Augen führen, warum man sich für das Jurastudium entschieden hat. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass es sich um einen der härtesten Studiengänge handelt und Durchhänger somit vollkommen normal sind. Wichtig ist, dass man ein Ziel vor Augen hat und sich wirklich für die Jurisprudenz interessiert.

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